Mittwoch, 26. Dezember 2012

Mary Poppins in Auckland!

27.11.2012

Mary Poppins ist einer meiner Lieblingsfilme und in Auckland lief bis Anfang Dezember das Musical.
Dienstag gibt es immer spezial Preise für Backpackers. Alles was ich vorzeigen musste war mein Hostel-Schlüssel und schon habe ich einen wunderbaren Sitzplatz für einen netten Preis bekommen und hatte mal wieder etwas Kultur.





Das Civic-Theater war wunderschön und mir schossen die Tränen in die Augen, als ich es betreten habe, weil ich so überwältigt war!!! Ich habe es sehr genossen mal wieder "Theater-Feeling" zu haben ;) einer der gelungensten Abende ;)

Sonntag, 16. Dezember 2012

5 Tage Wellington; 20.11.-26.11.2012

Tage Sieben bis Elf!

Dienstag früh ging es ganz entspannt erst um 8 Uhr los auf in Richtung Wellington.
Gerade als ich am einschlafen war, hatten wir einen Stop in Taihape. Die kleine Stadt ist bekannt für das Gummi-Stiefel-Werfen.
Zur WM jedes Jahr kommen Menschen aus aller Welt dorthin um Gummistiefel zu werfen. Also waren wir auch ganz Touri und haben es alle einmal ausprobiert.



Dienstag Nachmittag habe ich mich mit Theres, Lisann und Sebastian getroffen. Wir haben uns schon in Auckland kennen gelernt und mit den Zwillingen habe ich ja auch den Trip in den Norden unternommen. Die drei haben mich zum Essen eingeladen und haben ganz leckere Spagetti-Bolognese gemacht. Eindeutig die Beste, die ich jemals gegessen habe. Wir waren nur so damit beschäftigt, uns auf den neusten Stand der Dinge zu bringen, dass ich das Foto vergessen habe.


Da die Premiere des kleinen Hobbits am 28.11.2012 kurz bevor stand, wurde die Stadt auf Hochglanz aufpoliert. Die neuseeländischen Städte sind sowieso alle sauber. Aber in Wellington wurden noch einmal alle Straßen gesäubert, Straßenbänke geschliffen und neu gestrichen und alle Laternen mit den Hobbit-Briefmarken-Fahnen behangen. 



Mittwoch machte ich mich dann mit Sebastian, auf zum Sightseeing. Das Cable-Car war unser erstes Ziel. 



Nach einem Spaziergang im Botanischen Garten ging es dann los zum Bus. Wir wollten zur Lunch-Time die Zwillinge in dem Restaurant besuchen, wo sie arbeiten.
Nach 50Minuten Bustour und gefühlten 5 Stunden laufen kamen wir dann im chocolate fish an.

Das ist das Restaurant bzw. Café wo die Film-Crew von Herr der Ringe immer zum Mittagessen hin kam. Also ganz busy.
Als wäre das immer noch nicht genug gewesen ging es danach noch zum Weta-Cave. Das ist das Filmproduktionsstudio, wo unter anderem Herr der Ringe, der kleine Hobbit und auch Avatar bearbeitet wurden. 

Donnerstag habe ich dann einen Spaziergang zum Mt.Viktoria gemacht. Von dort oben hat man eine herrlich Aussicht über die wunderschöne Stadt.


Auch die Filmlokation, eine der bekanntesten Filmszenen aus Herr der Ringe, liegt dort. Total versteckt und doch ausgeschildert. Nachdem ich knapp 40 Minuten gesucht habe, gelangte ich zu der Kule, wo die 3 Hobbits sich im ersten Teil vor dem schwarzen Reiter versteckt haben.

Wenn man auf das Bild rauf schaut, auf der rechten Seite wurde extra noch ein Baum gepflanzt und nach dem Dreh wieder weggenommen. Nachdem ich den Selbstauslöser in meiner Kamera gefunden habe konnte ich dann doch noch das ersehnte Foto machen. Immerhin habe ich ja auch lange genug gesucht.

Freitag war es richtig warm. Mit Sommerkleid ging es dann zu Starbucks. Dort gab es dann Weihnachts-Kaffee. Sehr merkwürdig :)


Danach gab es dann noch etwas Kultur. Die Universität (das erste Bild) ist komplett aus Holz. Wir haben auch klopfend geprüft, ob das stimmt...Es stimmt!
Danach haben wir noch eine Führung durch das Parlament mitgemacht. Doch nach so einer halben Stunde war mein Kopf doch ganz schön voll. Da es kostenlos ist und ich zu Silvester wieder in  Wellington sein werde, kann ich ja eventuell noch einmal das Parlament besuchen ;)

Wellington hat mich in seinen Bann genommen. Es ist eine wunderschöne Stadt. Die Gebäude sind zwar alle neu, jedoch wunderschön. Man merkt schon, dass es eine Hauptstadt ist. Diese Städte haben immer ein ganz besonderes Flair, welches man gar nicht "nicht-merken" kann.

Ich habe die Zeit sehr genossen und es war sehr schön mal nicht jede Nacht in ein anderes Hostel zu müssen. Am Sonntag ging es dann zurück nach Auckland. Und meine Travel-Zeit ist erst einmal wieder vorbei.

Samstag, 15. Dezember 2012

Tongariro-Crossing; 19.11.2012

Tag Sechs!


Heute morgen war es endlich soweit. Um 6.00 Uhr ging es auf zum Tongariro-Nationalpark,
Wir mussten uns alle noch checken lassen, ob unsere Kleidung geeignet ist für so eine Wanderung. Nach einer Belehrung und der Information, dass gestern frisch Schnee gefallen war ging es dann um 9.00 Uhr los zur 19,4km langen Wanderung.



Gestartet sind wir auf 1100 Höhenmetern. Anfangs ging es nur leicht, aber stetig, bergauf. Doch nach dem Kilometer 4 kam mann zum "Treppenhaus des Teufels". Hier ging es dann 3,5 Kilometer extrem bergauf, wie der Name auch schon sagt. Doch die Landschaftskulisse, die sich links und rechts von ihrer schönsten Seite zeigte, war einfach mal atemberaubend. Dazu kam noch, dass es ziemlich anstrengend war und ich somit erst Fotos gemacht habe als ich auf dem 1600 Meter hohem Sattel im Krater des Vulkanes ankam.





Nachdem wir einen Kilometer durch schönsten Neuschnee gewatet sind ging es dann noch einmal 286 Meter nach oben. Der Schnee hat die Sache nicht einfacher gemacht und man war auch nicht mehr windgeschützt. Völlig durchwindet und etwas aus der Puste, kam ich dann aber total happy und wieder von der Sonne begleitet, am Red Krater an. Das war für mich das Tagesziel. In 1886 Höhenmetern habe ich mir dann eine kleine Rast gegönnt. Wir hatten für die Wanderung insgesamt 7 Stunden Zeit. Da ich nicht wie geschätzt 3 1/2 Stunden gebraucht habe sondern nur 2 Stunden 15 Minuten hatte ich dann oben auf dem Krater ganz viel Zeit die Schneeberge zu genießen.

Nachdem ich mich etwas erholt hatte, ging es dann wieder Bergab. Die Strecke ganz zu Anfang des Rückweges war so mit Schnee bedeckt, dass ich keine Lust hatte dort hinunter zu kraxeln. Kurzer Hand habe ich mich einfach auf meinen Hintern gesetzt, dieses mal beabsichtigt, und bin hinunter, an allen Leuten vorbei, gerutscht. Erstens hat es wesentlich mehr Spaß gemacht und Zweitens waren die Gesichter einfach zu herrlich :)

Nach meiner Rutsch-Partie gelangte ich dann zu den Blue Lakes. Auch alles etwas schwefelig aber schön zum Anschauen.


Nach einem Jubelruf und diesem Jumping-Foto ging es dann nur noch Berg ab. Mit guter Musik begleitet, ging es dann in eine noch immer aktive Vulkan Region. Man sah auch den Rauch aufsteigen. Hinweis-Schilder haben einen gebeten die nächsten 5 Kilometer doch bitte zügig und ohne weitere Pausen durch zu laufen.




Unbeschadet und ohne, dass der Vulkan ausgebrochen ist, bin ich unten nach 6 Stunden angekommen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich mir oben zum Genießen auch knapp 2 Stunden Zeit gelassen habe. Also beträgt sich meine absolute Wanderzeit auch nur so auf 4 bis 4 1/2 Stunden....statt 7 Stunden, die angegeben werden ;) Gar nicht mal so schlecht. Und ich würde es immer wieder machen!

Das war am Montag und am Mittwoch erreichte uns dann die Nachricht, dass der Vulkan wieder ausgebrochen ist und das Crosssing wieder gesperrt wurde. Bevor wir, also meine Reisegruppe und ich, da waren war er auch für eine Zeit lang gesperrt, weil der Tongariro ja schon einmal Ende August ausgebrochen war, kurz bevor ich nach Neuseeland gereist bin.

Also wie immer GlücksKind auf Reisen!!!

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Knapp dem Tode entronnen; 18.11.2012

Tag Fünf!

Heute ging es erst um 8.00 Uhr los. Nach einer Fahrt durch den Tongariro-Nationalpark, wuchs die Vorfreude auf morgen! Denn dann werden wir uns auch auf zur Wanderung über den Tongario machen.

Das heutige Tagesziel, die BlueDuckStation, erreichten wir nach einer 9 Kilometer langen Serpentin-Tour, begleitet vom Sonnenschein.
Da es das Wetter, im Gegensatz zu Gestern, zu ließ die Zeit draußen zu genießen, machte ich mich auf zu einer kleinen Wanderung zu den BlueDuckFalls.






Die Wegesränder sind immer am spannendsten, denn der Weg ist das Ziel :) 




Schlammig waren zum Glück nur die Schuhe!




Und nun zurück zu meiner Überschrift. Vivien Schmidt wollte etwas zu weit an den Rand des Wasserfalls. Ich habe auch noch einen sehr nassen Stein gesehen und dachte: "Nur nicht ausrutschen!" Und in diesem Moment passierte es auch schon...ich rutschte aus. Mein Fuß hing auch schon halb im Wasserfall drinnen. Außer einem nassen Hintern und einem kleinen Schock habe ich mir noch nichts weiter dabei gedacht. (Das Foto ist übrigens nach dem Sturz entstanden)




Doch als ich dann unten Stand und mir das ganze so angeschaut habe, wurde mir bewusst, dass dieser Wasserfall mein Tod bedeutet hätte. Hier kann man es nicht mehr sehen aber um die Ecke da ;) war ein Felsvorsprung auf dem ich gelandet wäre...also es wäre kein nasser-spaßiger Wasserfall-Sturz geworden. Mit zu hohem Adrenalin-Pegel habe ich dann, glücklich nicht hinunter gefallen zu sein, den Rückweg angetreten.


Es war, wie gesagt, der Abend vor dem Tongariro-Crossing. Da ich nicht schlafen konnte und es ziemlich kalt wurde, habe ich dann vor dem Kamin noch ein leckeres Glas Rotwein getrunken. Die Proviant für morgen war fertig gekocht und eingepackt, die Sachen bereit gelegt. Nun musste ich nur noch Schlaf finden. Denn knapp 20 Kilometer an einem Tag mit extremen Höhenunterschieden zu absolvieren,  gehört nun einmal nicht zu meinen tagtäglichen Beschäftigungen!

Also....Die Spannung steigt wie es morgen so werden wird!!!

Dienstag, 11. Dezember 2012

RegenRegenRegen; 17.11.2012

Tag Vier!

Nach einem morgendlichen Spaziergang, da ich nicht mehr schlafen konnte, ging es um 7.00 mit dem Bus Richtung Rotorua. Rotorua ist bekannt für seinen nicht sehr einladenden Schwefel-Geruch...Die Eier-Hölle, trifft es wohl ganz gut. Überall in der Stadt findet man aufsteigende Rauchwolken. Durch die Vulkanaktivität entstanden heiße Quellen und Schlamm-Teiche und dort befindet sich nun einmal die chemische Substanz Schwefel.... und so kommt der sehr strenge Geruch zustande, den man sogar sehen kann^^




Nach einer viel zulangen Busfahrt kamen wir dann in dem verregneten Taupo an. Außer dem 16-Bett-Zimmer ist an dem Tag nichts aufregendes passiert...also war entspannen angesagt. Auch von dem größten See, dem Tauposee, war nichts zu sehen, da es so wolkenverhangen und regnerisch war.... Abends haben wir, die Leute aus dem Bus, noch ein Glas Wein zusammen getrunken und leckeres Chilli Con Carne des Hauses verspeist. Sehr angenehm, mal nicht zu kochen :)



Tropfsteinhöhlen vs. Maori-Kultur; 16.11.2012

Tag Drei!

Immer noch reichlich erschöpft bin ich morgens aufgewacht...zu früh um 7.30 ging es dann weiter nach Waitomo. Dort befinden sich die berühmten Glühwürmchen-Höhlen. Über eine riesige Fläche verteilt findet man dort Tropfsteinhöhlen mit leuchtenden Bewohnern.
Da ich wieder ganz Touri bin, habe ich auch eine Tour durch eine der Höhlen unternommen.
Glaubt aber mal nicht, dass es mit unseren deutschen "Durch-Die-Höhle-Laufen-Und-Sich-Etwas-Erzählen-Lassen" Touren zu tun hat...NEIN!!! Hier musste man auch selber richtig aktiv werden.




Mit Neoprenanzug, Gummistiefeln, und Abseil-Ausrüstung ging es zu einem kaum sichtbaren Loch. Metall-Treppen führten uns etwas glitschig, rutschig und Gleichgewicht-fordernd, runter ins Dunkle der Höhlen. Das Wasser führte uns stets den Weg....und das Abseilen ging durch einen Wasserfall mitten in der Höhle....da ich das nicht so toll beschreiben kann, kommen hier einfach die Bilder.     (Die Bilder habe ich auf einer Foto-CD erstanden, da meine Kamera ja sonst nass geworden wäre ;) )









Es war super aufregend aber auch anstrengend...denn so Nass und in Gummistiefeln den ganzen Weg zurück zu klettern, den man sich am Anfang abgeseilt hat, ging ganz schön auf die Koordination.
Draußen angekommen, schien die Sonne und wir waren nich erschöpft genug, um nicht doch noch ein kleines Kunststück zu absolvieren.

Na habt ihr mich gefunden??? Vielleicht im Großformat??? Ich werde es nicht verraten xD


Als wäre das nicht genug für einen Tag ging es Abends noch zu "Uncle-Boy".
UncleBoy hat ein Maori-Haus indem er seit vielen Jahren Reisegruppen willkommen heißt.
Auch wir hatten die Ehre, nach einem "Hangi"-Abendbrot, in die Maori-Familie, mit dem sogenannten  Hongi, dem Nasenkuss, aufgenommen zu werden. Die Mädels lernten dann den Poi, und die Jungs den Haka. Wir führten uns unser erlerntes Können gegenseitig vor und hatten sehr viel Spaß. Da ich die ganzen Tänze nur als Video habe und ich das mit der Datei noch nicht so recht hin bekomme gibt es hier nur ein paar Bilder.




Da wir jetzt alle eine große Familie sind haben wir auch alle in dem Raum geschlafen. Zusammen erbauten wir unser Schlafgemach und vielen hundemüde, wieder einmal, ins Bett.